Meine therapeutischen Schwerpunkte

Therapie im Einzelsetting für Jugendliche und Erwachsene

Paartherapie

Therapie im Familiensetting

Gemeinsam...

  • … einen für Sie stabilisierenden und sicherheitsschaffenden Umgang mit Ängsten, Zwängen und Paniksymptomen entwickeln.

  • Herausforderungen im Beziehungs- und/oder Familienleben und in der Kommunikationsgestaltung erforschen und nach für Sie passenden und damit hilfreichen Lösungsstrategien suchen.

  • Depressionen und Burnout bzw. Überlastungserscheinungen in ihrer Funktion betrachten und tragfähigere Lösungen im Umgang mit Belastungen finden.

  • … den Schritt in neue Lebensphasen, Wachstums- und Entscheidungsprozesse in ihrer Entwicklung begleiten.

  • … neue Sichtweisen auf psychosomatische Beschwerden erschließen und körperlichen Empfindungen und ihren Botschaften wertschätzende Beachtung schenken.

  • … hilfreiche Bedeutungen für als bedrohlich oder schamhaft erlebte Gedanken oder (Alb)Träume finden.

  • Stress und Unruhe anerkennen und zu ihren Botschaften für Ihr Wohlbefinden befragen.

  • Krisen beschreiten und uns Ihrer individuellen Bedeutungs- und Sinnfindung widmen.

  • … sichere Räume für die Verarbeitung von Verlusten und Trennungen gestalten.

  • … einen Raum für Ihre Persönlichkeitsentwicklung bzw. Selbsterfahrung gestalten: sich selbst, die eigene Identität, eigene Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster und deren Auswirkungen besser kennenlernen, um die Vielfalt der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken.

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Das Systembrett

Das Systembrett ist ein hilfreiches Mittel zur Visualisierung der Innenwelt. Es unterstützt darin, die Innenwelt sichtbar und greifbar nach außen zu "übersetzen". 

Wofür kann es u.a. eingesetzt werden?

  • zur Darstellung von Systemen und den Wechselwirkungen ihrer Mitglieder (Familie, Beziehungen, Teams)

  • zur Reflexion eigener innerer Anteile

  • zur Erforschung von Ressourcen und Stärken

  • zur Entscheidungsfindung

  • zur Offenlegung von Gestaltungs- und Handlungsspielräumen

Neue Perspektiven eröffnen – Raum für das potenziell Mögliche schaffen

Raum für Sie und Ihr Erleben

Im therapeutischen Gespräch möchte ich Sie einladen als ganzer Mensch, in Ihrer Gesamtheit anzukommen. Darunter verstehe ich Sie in der Vielfalt Ihres menschlichen Seins. Das kann individuell unterschiedlich – entsprechend Ihrem Menschen- und Weltbild – Körper-Geist-Seele oder auch etwas ganz anderes für Sie bedeuten. Wesentlich ist mir dabei, dass alles von Ihnen Raum haben darf.

 

Um das zu erleichtern, ist es mir ein besonderes Anliegen, einen vertraulichen und wertschätzenden Rahmen zu gestalten für den Austausch mit Ihnen als Expert*In für Ihr Leben. Dadurch möchte ich Ihnen ermöglichen über Ihre Wahrnehmungen und Ihr Erleben von sich selbst, von anderen Menschen und von ihrer Umwelt zu sprechen.

Achtsam und wertschätzend Ihre inneren Räume betreten

 

Gemeinsam können wir im Laufe des Therapieprozesses Ihre Vielzahl an inneren Räumen betreten, die gefüllt sind mit Geschichten, Gehörtem, Gesehenem, auf verschiedenen Ebenen Wahrgenommenen, damit verbundenem Erleben und auch (Selbst)Bewertungen.

Als Begleiterin Ihres Prozesses biete ich Ihnen verschiedene therapeutische Methoden an, durch die wir uns achtsam und in Ihrem Tempo Ihrem Innenleben und der Interaktion zwischen Innen- und Außen(er)leben nähern können.

Als Basis für mein therapeutisches Arbeiten sehe ich die Haltung des nicht-Wissens, die mir ermöglicht sehr aufmerksam und neugierig zuzuhören und mit Ihnen gemeinsam genau zu überprüfen, ob ich gehört habe, was Sie von sich mitteilen möchten.

Was bringt das viele Reden?

Da wir uns als Menschen immer auch körperlich erleben, möchte ich den Körper in seiner wesentlichen Rolle als Botschafter für innere Prozesse wertschätzen und in den Therapieprozess integrieren: Ein „Erlebensraum" soll entstehen, der es Ihnen ermöglichen kann, sich als ganzer Mensch, körperlich und geistig, anders bzw. neu zu erleben. Denn erst ein sich-anders-Erleben schafft die Basis für Veränderung.

Was bedeutet Systemische (Familien)Therapie?

Die Systemische Therapie ist eine von über 20 in Österreich anerkannten Psychotherapiemethoden. Ein wichtiger Aspekt in jeder Methode ist das Menschenbild: Systemische Therapeut*Innen betrachten ihre Klient*Innen als Expert*Innen für Ihr Leben, d.h. wir verstehen die Therapie als Austausch auf Augenhöhe. Gemeinsam wird erforscht, welche individuellen Lösungen für die Person hilfreich sein können. Dabei lassen wir uns von der Hypothese leiten, dass die Lösung des Problems bereits im Menschen schlummert, jedoch zum Zeitpunkt des Therapiestarts aus unterschiedlichen Gründen keine Verbindung dazu besteht.

In der systemischen Therapie werden (Problem-)Phänomene in ihrem Kontext und in ihren Zusammenhängen betrachtet, sowohl hinsichtlich ihrer Entstehung als auch ihres Fortbestehens. Der Blick kann sich daher u.a. darauf richten, wie wir in verschiedenen Kontexten miteinander interagieren und, wie wir uns mit anderen in Beziehung setzen (u.a. Paarsystem, Familiensystem, soziale, berufliche und gesellschaftliche Systeme). Die systemische Therapie geht davon aus, dass wir dem (zwischenmenschlich) Erlebten dabei aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen bestimmte Bedeutungen zuschreiben.

 

Manchmal können diese Bedeutungen Leid verursachen und uns in unseren Gestaltungsmöglichkeiten im Leben einschränken. Durch den Versuch, die eigene Situation aus anderen Perspektiven zu beleuchten, kann Raum für neue Bedeutungen und damit verbunden für neue Gestaltungsmöglichkeiten des eigenen Lebens entstehen.

Über mich

Da der therapeutische Prozess von Ihnen als Klient*in viel Mut zur Offenheit erfordert, möchte ich Ihnen auch einen kleinen Einblick geben, mit wem Sie in Austausch treten werden.

Seit ich mich erinnern kann, bin ich fasziniert von der menschlichen Kommunikation, der Art und Weise, wie Menschen miteinander interagieren und, was sie dadurch über sich erzählen. Dieses Interesse mündete schließlich in meinem Studium der Transkulturellen Kommunikation, das sich u.a. kommunikationstheoretisch mit Sprache, verbaler und nonverbaler Kommunikation, der Entstehung von Bedeutungen, dem Prozess der Bedeutungszuschreibung, beschäftigte.

Während des Studiums konnte ich erkennen, dass mein Interesse v.a. dem Verstehen-wollen meines Gegenübers galt, dessen, was die Person dazu bewegt, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu äußern und zu zeigen. 

Was es bedeuten kann, als Therapeutin zu arbeiten, durfte ich bereits sehr früh durch meine Mutter miterleben. Als Osteopathin vermittelte Sie mir Ihre ganzheitliche Sichtweise des Menschen und damit verbunden die Anerkennung des Körpers als Quelle und Ausdruck unwillkürlichen Wissens, das für uns verfügbar ist, wenn wir uns den Zugang dazu erschließen.

Therapie war für mich somit stark körperlich geprägt, was mich zunächst zu einem Osteopathie-Studium führte. Während mich die osteopathisch-ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Menschen weiterhin fasziniert und begleitet, konnte ich für mich mit der Zeit erkennen, dass mein Zugang zur therapeutischen Arbeit mit Menschen ein anderer ist.

In meiner jetzigen psychotherapeutischen Arbeit gelingt mir die Verbindung meiner zentralen Interessen, einerseits für die Körper-Geist-Einheit als Quelle von inhärentem Wissen und Ressourcen und, andererseits, für die verbale und nonverbale Sprache als Medium, das uns ermöglicht, etwas von unserem Inneren nach außen zu tragen, d.h. unser Inneres für die Außenwelt verständlich zu machen.

 

In dieser Kommunikation zwischen Ihrem Inneren und Äußeren unterstütze ich Sie gerne.

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Ausbildungen

 

  • Studium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität

  • Fachspezifikum der Systemischen (Familien)Therapie

  • Psychotherapeutisches Propädeutikum

  • Studium der Transkulturellen Kommunikation an der Universität Wien

  • Osteopathie Studien in England und Deutschland

Fachrelevante Berufserfahrungen

 

  • seit 2021 in freier Praxis in Wien

  • seit 2020 in freier Praxis in Neusiedl am See

  • Psychotherapeutische Ambulanz für Erwachsene der SFU Wien

  • Ambulanz der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien

  • Krankenhaus Barmherzige Brüder Eisenstadt

  • Kinder- und Jugendambulanz SFU Wien Faulmanngasse